TORTUGA 5 - DIE GESCHICHTE EINER KAMERA

Tortuga 1998

1998
erstes Modell mit 4 Öffnungen

Tortuga 1999

1999
erstes Modell mit 5 Öffnungen

Tortuga 2001

2001
Verbesserung des Vorgängermodells

Tortuga 2003

2003
Prototyp zur Serienproduktion

2004
Erste Auflage, limitiert auf 30 Kameras


DIE LOCHKAMERA - ALLGEMEINES


Dixitque Deus : Fiat lux. Et facta est lux.
"Gott sagte: Es werde Licht. Und es wurde Licht"

Vor mehr als 2000 Jahren, entdeckte der griechische Philosoph ARISTOTELES während einer Sonnenfinsternis in einem Baumschatten das mehrfache Abbild der Sonne. Er folgerte, dass dieses durch kleine Löcher im Blattwerk gebildet wurde.

Aus dieser Beobachtung lässt sich folgendes ableiten: Wenn Licht durch eine kleine Öffnung in einen dunklen Raum fällt, wird auf der gegenüberliegenden Seite ein Bild des Gegenstandes erzeugt.

Maler und Zeichner machten sich dies zu Nutzen. Sie bauten einen Kasten, in dem es innen ganz dunkel war. Daher auch der Name CAMERA OBSCURA => dunkle Kammer.

Bohrten sie nun ein kleines Loch in die Seitenwand, wurde auf die Rückseite der Camera Obscura ein auf dem Kopf stehendes, seitenverkehrtes Bild projiziert.

Die erste Beschreibung einer Camera Obscura, stammt vom arabischen Naturforscher  IBN AL HAITHAM.

Auch LEONARDO DA VINCI hat die Camera Obscura im 15. Jh. beschrieben.

Im 17. Jahrhundert wurden tragbare Kameras konstruiert, die ausschließlich als Zeichenhilfe dienten. Im Gegensatz zu unseren Lochkameras wurde die Camera Obscura mit einer bikonvexen Linse versehen. Dadurch konnte ein helleres und schärferes Bild erzielt werden.

 

 

Athanasius Kircher, ein Jesuitengelehrter und Professor in Rom, beschrieb 1646 eine Camera Obscura, die so leicht war, dass sie von zwei Männern wie eine Sänfte getragen werden konnte.

Dem Maler halfen beim Porträtieren und bei Stillleben Tischkameras.